Von der Fanfare bis zur Filmmusik – Musik für Percussion und Orgel
Musik zum Innehalten, Abheben und Wegfliegen – das erlebt man, wenn die Orgel auf ein aufwändiges Percussions- Instrumentarium trifft. Sebastian Gokus mit seinen Trommeln, Pauken, Schlagwerken verschiedenster Art, Marimbaphon und Synthesizer sowie Harald Gokus an der Orgel versprechen mit Werken von Smadbeck, Göbel, Gerassimez, Piazzolla, Zimmer und eigenen Kompositionen ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art. Unter dem Motto „Von der Fanfare bis zur Filmmusik“ werden die beiden Musiker am Sonntag, 19.04.2026 um 11.30 Uhr ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm darbieten, bei dem für nahezu alle Musikgeschmäcker etwas dabei ist: Auf der einen Seite die Orgel, die verschiedenste Klangfarben hat und damit eine besondere Klangatmosphäre erzeugen kann; die Rhythmusinstrumente auf der anderen Seite, die den Orgelklang ergänzen und gleichzeitig weitere musikalische Akzente setzen.
Die Werke von John Smadbeck zeichnen sich durch rhythmische Komplexität und große Ausdruckskraft aus, besonders im Bereich der Percussion. Seine Kompositionen wie „Rhythm Song“ sind bei Schlagwerkern sehr beliebt und verbinden Energie mit melodischer Raffinesse.
Johannes Göbel ist bekannt für seine modernen Orgel- und Percussionstücke, die häufig innovative Klangfarben und überraschende Rhythmen bieten. Seine Werke greifen aktuelle musikalische Strömungen auf und verbinden sie mit klassischer Tradition.
Astor Piazzolla revolutionierte den Tango mit seinem „Nuevo Tango“, indem er klassische Elemente mit Jazz und zeitgenössischer Musik verband. Werke wie „Libertango“ oder „Adiós Nonino“ sind voller Leidenschaft und musikalischer Tiefe. Gerade das Rhythmische ist in seinen Werken schwerpunktmäßig und sehr differenziert behandelt.
Hans Zimmer ist ein renommierter Filmkomponist, dessen Musik oft mit epischen Klanglandschaften und dramatischen Themen verbunden ist. Zu seinen bekannten Werken gehören die Soundtracks zu „Interstellar“, „Gladiator“ und „The Lion King“, die durch ihren orchestralen Stil und innovative Synthese beeindrucken.
Der Eintritt zu der Musikalischen Matinée ist frei, am Ausgang wird eine Kollekte gesammelt.